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Eckdaten zum Bundesfreiwilligendienst

  • Seit Juli 2011 gibt es den Bundesfreiwilligendienst (BFD) mit anfangs 35.000 Plätzen.  Der Gesetzentwurf wurde im April 2011 verabschiedet.
  • Der BFD ist geschlechts- und altersunabhängig für alle Interessierten nach Abschluss der Schulpflicht offen sein - auch für AusländerInnen. 
  • Die Einsatzdauer soll in der Regel 12 Monate betragen, in begründeten Fällen nur sechs oder bis zu 18 (24) Monate. Erwachsene über 27 Jahren dürfen alle fünf Jahre wieder einen BFD leisten.
  • Die wöchentliche Arbeitszeit soll einer Vollzeitstelle entsprechen, ausnahmsweise weniger, aber mindestens 20,1 Stunden/Woche.
  • Der Beginn ist nicht terminlich gebunden, kann also je nach Einsatz- und Trägerstelle festgelegt sein. Beim BFD Nord startet die BFDs meist Anfang Juli oder Anfang August.
  • Alle anerkannten Zivildienstplätze wurden in Plätze des BFD umgewidmet. Neue Plätze (z.B. im Sport, Integration, Kultur, Bildung) können über das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) anerkannt werden. Eine Arbeitsmarktneutralität muss hierzu nachgewiesen werden.
  • Alle Freiwilligen unter 27 Jahren, die ein Jahr im BFD arbeiten, nehmen pro Jahr an 25 Seminartagen teil. Diese werden von den Trägern oder (mit "Bildungsgutschein" kostenlos) von den bisherigen Zivildienstschulen angeboten.
  • In den bisherigen Jugendfreiwilligendiensten (FSJ, FÖJ, Sport, Kultur) wird die Bundesförderung auf ebenfalls anfangs 35.000 Plätze, dann steigend, ausgeweitet und pro Platz und Monat auf 200 Euro erhöht.